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Vitamin C und Bioflavonoide: Starke Antioxidantien für die Augen

Vitamin C und Bioflavonoide sind wichtige Antioxidantien, die Ihnen helfen, Ihre Augen und Ihren Körper gesund zu halten.

Nahrungsmittel mit hohem Vitamin-C-Gehalt – so etwa Zitrusfrüchte und viele Gemüsesorten – sind ausgezeichnete Quellen für Bioflavonoide.

Die Forschung deutet darauf hin, dass Vitamin C und Bioflavonoide eine ergänzende Wirkung haben, sodass beide Nährstoffe effektiver sind, wenn sie zusammen eingenommen werden.

Vitamin C und Ihre Augen

Vitamin C, auch bekannt als Ascorbinsäure ist ein wasserlösliches Vitamin und ein starkes Antioxidans. Vitamin C ist reichlich in Obst und Gemüse enthalten. Es hilft dem Körper, Bindegewebe zu bilden und zu erhalten. Dazu gehört auch das Kollagen in der Hornhaut des Auges.

Möchten Sie mehr Vitamin C in Ihrer Ernährung? Milde rote Paprikaschoten haben mehr als dreimal so viel Vitamin C wie Orangensaft.

Vitamin C ist darüber hinaus für gesunde Knochen, Haut und Blutgefäße förderlich, so auch für die empfindlichen Kapillaren in der Netzhaut. Studien weisen darauf hin, dass eine langfristig ausreichende Zufuhr von Vitamin C das Risiko, an Grauem Start zu erkranken und einen Verlust der Sehkraft durch Makuladegeneration zu erleiden verringern kann.

Im Gegensatz zu den meisten Tieren ist der Mensch nicht dazu in der Lage, Vitamin C im Körper zu bilden. Wir müssen unsere tägliche Dosis an Ascorbinsäure also über unsere Nahrung aufnehmen.

Eine Ernährung mit zu wenig Vitamin C kann zu Skorbut führen – eine ernsthafte Erkrankung, die Muskelschwäche, geschwollenes und blutendes Zahnfleisch, Zahnverlust, Blutungen unter der Haut, Schmerzen und Steifheit der Gelenke, Anämie, Müdigkeit und Depressionen zur Folge hat.

Empfohlene Mengen an Vitamin C

Wie viel Vitamin C brauchen Sie also?

Laut den U.S. National Institutes of Health beträgt die empfohlene Tagesdosis (Recommended Dietary Allowance, RDA) an Vitamin C 90 Milligramm (mg) pro Tag für Männer und 75 mg für Frauen.

Frauen, die schwanger sind oder stillen, sollten mehr Vitamin C einnehmen – bis zu 120 mg pro Tag. Die Forschung weist zudem darauf hin, dass Raucher mehr Vitamin C benötigen als Nichtraucher.

Viele Forscher sind der Meinung, dass Sie deutlich mehr Vitamin C zu sich nehmen sollten als die empfohlene Tagesdosis.

So zeigte sich in Studien, dass eine tägliche Dosis von 500 mg Vitamin C das Risiko, an Graum Star zu erkranken verringerte. Langzeitstudien haben darüber hinaus ergeben, dass Menschen, die mehr als 700 mg zusätzliches Vitamin C pro Tag einnehmen, ein um 25 Prozent geringeres Risiko für koronare Herzkrankheiten haben.

Unbedenklichkeit von Vitamin C

Da es wasserlöslich ist, gilt Vitamin C in hohen Dosen allgemein als sicher. Überschüssiges Vitamin C wird über den Urin ausgeschieden. Dosen von mehr als 2.000 mg pro Tag können jedoch Übelkeit und Durchfall verursachen sowie das Risiko für Nierensteine erhöhen.

Nahrungsmittel mit Vitamin C

Ausgezeichnete natürliche Quellen für Vitamin C sind Paprika, Zitrusfrüchte, Beeren, tropische Früchte, Kartoffeln, Tomaten und grünes Blattgemüse.

Zu den Nahrungsmitteln mit dem höchsten Gehalt an Vitamin C (Mengen pro Portion von 128 g) gehören:

  • Milde rote Paprikaschoten (283 mg)

  • Milde grüne Paprikaschoten (133 mg)

  • Erdbeeren (86 mg)

  • Brokkoli (82 mg)

  • Orangensaft (75 mg)

Die obenstehenden Werte geben den Gehalt in frischen, ungekochten Nahrungsmitteln an. Durch Kochen und Konservieren kann sich der Vitamin-C-Gehalt in Nahrungsmitteln verringern.

Zudem zerstört Licht Vitamin C. Wenn Sie also Orangensaft trinken, kaufen Sie ihn am besten in lichtundurchlässigen Behältern.

Rauchen, orale Verhütungsmittel, Östrogen, das Antibiotikum Tetracyclin und Barbiturate können die Wirksamkeit von Vitamin C ebenfalls verringern.

Bioflavonoide: Der Augengesundheitspartner von Vitamin C

Bioflavonoide umfassen eine große Familie von Substanzen, die in den meisten der Nahrungsmittel zu finden sind, die auch gute Vitamin-C-Quellen sind.

Forscher haben mehr als 8.000 natürlich vorkommende Bioflavonoid-Strukturen identifiziert. Bioflavonoide (auch Flavonoide genannt) sind die natürlichen Pigmente, die Obst und /Gemüse ihre Farbe geben.

Manchmal werden Bioflavonoide auch als Vitamin P bezeichnet, aber es ist nicht bewiesen, dass diese Substanz die Anforderungen an die Klassifizierung als Vitamin erfüllt. Vitamine sind organische Verbindungen, die für ein normales Wachstum und die Gesundheit unerlässlich sind. Sie müssen über die Nahrung aufgenommen werden, da sie vom Körper nicht synthetisiert werden können. Es ist jedoch nicht erwiesen, dass alle Bioflavonoide für die menschliche Gesundheit essenziell sind.

Studien zu spezifischen Bioflavonoiden haben jedoch gezeigt, dass sie gesundheitliche Vorteile bieten – einschließlich Vorteile für Ihre Augen.

So scheint etwa Quercetin Zellmembrane zu stabilisieren, die Histamin freisetzen. Dabei handelt es sich um eine Verbindung, die an allergischen und entzündlichen Reaktionen beteiligt ist. Das in Buchweizen und Zitrusfrüchten enthaltene Quercetin kann möglicherweise helfen, saisonale Allergien wie etwa Augenallergien zu verhindern.

Rutin, ein weiteres Bioflavonoid, kann möglicherweise zur Vorbeugung von leicht entstehenden blauen Flecken und anderen Blutungsanomalien nützlich sein. Rutin ist u. a. in Buchweizen und Kapern enthalten.

Apigenin – ein Bioflavonoid, dass in Sellerie, Petersilie, Rotwein, Tomatensauce und anderen pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommt – kann das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken verringern.

Bioflavonoide und Vitamin C scheinen im Körper zusammenzuwirken. Forscher glauben, dass die Vorteile, die in der Vergangenheit allein dem Vitamin C zugeschrieben wurden, tatsächlich auf die kombinierte Wirkung von Vitamin C und spezifischen Bioflavonoiden zurückzuführen sind.

Einige dieser kombinierten Wirkungen sind:

  • Reduziertes Risiko, an Herzbeschwerden zu erkranken

  • Reduziertes Risiko, an bestimmten Krebsarten zu erkranken

  • Spezielle Anti-Aging-Wirkung

  • Schutz gegen Infektionen

  • Stärkung der Gefäßwände

  • Verbesserte Durchblutung

  • Senkung des Blutcholesterins

  • Verbesserte Leberfunktion

Fast jedes Nahrungsmittel, das Vitamin C enthält, enthält auch Bioflavonoide.

Die Heidelbeere gilt als exzellente Quelle von Bioflavonoiden, die gut für Ihre Augen sind. xx

Heidelbeeren enthalten große Mengen an Anthocyanen – das sind Flavonoid-Pigmente und starke Antioxidantien. Anthocyane können helfen, das Risiko, an Grauem Star und Makuladegeneration zu erkranken zu senken. Zudem helfen sie, die Gesundheit der Hornhaut und der Blutgefäße in verschiedenen Teilen des Auges zu erhalten.

Darüber hinaus untersuchen Forscher andere potenzielle Vorteile, die Anthocyane für die Augen haben. So etwa, ob diese und andere Bioflavonoide helfen können, entzündliche Augenerkrankungen und diabetische Retinopathie zu reduzieren.

Neben Heidelbeeren sind Anthocyane in folgenden Nahrungsmitteln enthalten:

  • Acai-Frucht

  • Kirschen

  • Pflaumen

  • Cranberrys

  • Himbeeren

  • Aubergine

  • Rote und violette Trauben

  • Rotwein

Wie Vitamin C sind Bioflavonoide wasserlöslich und selbst in hohen Dosen ungiftig. Es wurde noch keine empfohlene Tagesdosis für Bioflavonoide festgelegt.

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